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Oct 5, 2026
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  • Heidelberg, Amberg, Dachau, Erding und Freising haben eine Festpreis-Option für Taxis eingeführt.
  • Freenow by Lyft integriert die Festpreis-Buchung ab heute in der App.
  • Nutzer:innen profitieren von erhöhter Preistransparenz und Schutz vor unerwarteten Mehrkosten.

 

Hamburg, 05. Oktober 2026 – Ob zum Schloss, zur Alten Brücke oder zum Hauptbahnhof: Wer in Heidelberg über die Freenow-App ein Taxi bucht, kennt künftig bereits vor Fahrtantritt die genauen Kosten. Ebenso wie die bei Touristen beliebte Stadt am Neckar haben auch die bayerischen Kommunen Amberg, Freising, Dachau und Erding die Rechtsgrundlage für Taxi-Festpreise geschaffen. Freenow by Lyft bietet sie ab heute in der App an.

Aufgrund der engen Tallage gibt es in Heidelberg nur wenige Hauptverkehrsstraßen. Staus und andere Verkehrsstörungen wirken sich daher schnell auf das gesamte Verkehrsnetz aus. Mit dem Festpreis für Taxifahrten können sich Fahrgäste in diesen Situationen entspannt zurücklehnen und sogar Geld sparen. In Dachau kommt es zu den klassischen Stoßzeiten auf den Pendlerstrecken von und nach München häufig zu Staus. Durch den Festpreis wissen die Fahrgäste bereits vor Fahrtantritt, welche Kosten auf sie zukommen. Auch für die Fahrer:innen lohnt sich das Modell, da sie ihre Fahrten besser planen können.   

Wie funktioniert das Festpreis-Modell?

Der Taxi-Festpreis ist eine Option, die Fahrgästen in der App künftig als Alternative zum klassischen Taxameter-Modell zur Verfügung steht. Der angezeigte Festpreis kann je nach Tageszeit und Nachfrage variieren, allerdings nur in einem gesetzlich festgelegten Korridor um den regulären Taxitarif der fünf Städte. Die Kommunen haben folgende Rahmenbedingungen festgelegt: 

  • Heidelberg: Der Korridor reicht von -7,5 Prozent bis 20 Prozent des Taxitarifs. Dieser basiert auf einem Grundpreis von 3,90 Euro, einem Kilometerpreis von 3,40 Euro für die ersten zwei Kilometer und 2,30 Euro für jeden weiteren Kilometer.  
  • Amberg: Der Festpreis darf höchstens 25 Prozent über dem Taxitarif liegen. Dieser basiert auf einem Grundpreis von 4,30 Euro, einem Mindestfahrpreis von 4,50 Euro, einem Kilometerpreis von 2,80 Euro für die ersten drei Kilometer und 2,40 Euro für jeden weiteren Kilometer.
  • Erding, Freising und Stadt Dachau: Der Korridor reicht von -10 Prozent bis 30 Prozent des Taxitarifs. Dieser basiert auf einem Mindestfahrpreis von 5,90 Euro, einem Kilometerpreis von 2,70 Euro für die ersten sieben Kilometer und 2,50 für jeden weiteren Kilometer. 

„Durch das Festpreismodell können Fahrten je nach Stadt um  maximal 10 Prozent günstiger sein als der reguläre Tarif“, sagt Amber Krake, Head of Operations bei Freenow. „Der vor Fahrtantritt feststehende Preis schafft klare Verhältnisse und macht Taxifahrten transparenter und besser planbar. Fahrgäste wissen von Anfang an, welche Kosten auf sie zukommen – unabhängig davon, ob es unterwegs zu Verkehrsbehinderungen kommt“

Wie wirkt sich die Einführung von Festpreisen aus?

Mit der Einführung von Festpreisen stärken die fünf Städte die Attraktivität des Taxis und damit auch die Mobilität der Menschen vor Ort. Die Festpreisfunktion trägt dazu bei, das Taxigewerbe in Zeiten von Digitalisierung und Wettbewerbsdruck durch Mobilitätsplattformen an veränderte Kundenbedürfnisse anzupassen und damit zukunftsfähig aufzustellen. Über die Einführung entscheiden die Städte selbst. 

„Durch das Festpreismodell wird Taxifahren für Nutzer:innen und Fahrer:innen transparenter und planbarer“, sagt Alexander Mönch, President bei Freenow Deutschland und Österreich. „Wir begrüßen daher die Einführung in fünf weiteren deutschen Städten und setzen uns dafür ein, dass noch mehr Kommunen ihnen folgen.“ 



Freenow by Lyft macht Taxi-Festpreise in fünf weiteren deutschen Städten buchbar | Freenow