Im Januar 2011 startete Freenow by Lyft (ehemals MyTaxi) als die erste Taxiapp überhaupt in Köln. Zum 15-jährigen in der Domstadt hat das Unternehmen tief in die Fahrdaten geschaut
Die Zahl der auf der Plattform aktiven Fahrer:innen in Köln hat sich in den vergangenen zehn Jahren um fast 40 Prozent erhöht.
Die seit dem Start in Köln gefahrene Strecke entspricht rund 175 Erdumrundungen.
Pro Strecke sind die Fahrer:innen im Jahr 2025 etwa 6,8 Kilometer gefahren, das sind fast doppelt so viele wie vor 15 Jahren.
Die Lanxess-Arena ist das beliebteste Ziel von Taxifahrten in Köln.
Köln/Hamburg, 30.01.2026 – Freenow by Lyft, die Mobilitätsapp mit klarem Fokus auf das Taxi-Geschäft, feiert 15 Jahre Präsenz in Köln. In der Rheinmetropole startete die Plattform im Januar 2011 als zweite deutsche Stadt, in der die digitale Vermittlung von Taxifahrten möglich war. Damals unter dem Namen „MyTaxi” als erste Vermittlungs-App überhaupt gestartet, hat sich Freenow in der Rheinmetropole zu einem festen Bestandteil der urbanen Mobilität entwickelt: In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der aktiven Fahrer:innen um 40 Prozent gestiegen. Sie sorgen täglich für zuverlässige Fahrten durch die Stadt und in die Umgebung. Die gefahrenen Kilometer im Taxi rund um den Dom sind mehr als beachtlich: Seit 2011 entspricht die dabei erbrachte Streckenleistung rechnerisch rund 175 Erdumrundungen. Mittlerweile werden außerdem über die Hälfte der Taxis in Köln über Freenow vermittelt: über 700 von rund 1.150 Taxen sind über die Plattform verfügbar.
„Seit 15 Jahren sorgen wir gemeinsam mit dem lokalen Taxi-Gewerbe dafür, dass Menschen in dieser Stadt zuverlässig von A nach B kommen, egal ob Karneval, Messe oder ein typischer Montagmorgen. Köln ist essentiell für das deutsche Geschäft von Freenow und aus der Stadt nicht mehr wegzudenken. Umso mehr freuen wir uns deshalb über unsere langjährige Präsenz. Unser Büro vor Ort bietet unseren Fahrer:innen außerdem direkte Unterstützung rund um die App und Beratung für die perfekte Schicht“, sagt Carlos Thayer, General Manager Freenow by Lyft Deutschland & Österreich.
So hat sich der Standort Köln über die Jahre entwickelt
Mit der Zeit kamen immer mehr Fahrer:innen auf die Plattform. Zum Start war das lokale Team sogar mit E-Rollern oder zu Fuß unterwegs und fuhr von Taxistand zu Taxistand, um auf die App aufmerksam zu machen.
Im Jahr 2016 erhielten Taxis, die über die Plattform vermittelt werden, die Erlaubnis, Fahrgäste am Kölner Hauptbahnhof aufzunehmen. Und mit der Einführung der Festpreisoption im Februar 2025 wurde in Köln ein weiteres Angebot für mehr Preistransparenz geschaffen. Mittlerweile sind mehr als die Hälfte der Taxitouren in Köln Fahrten ohne Taxameter mit Festpreis.
Und auch die Zusammenarbeit mit der Branche baute Freenow am Rhein weiter aus: nach 2015 wurde im Juni 2025 erneut eine Partnerschaft mit der Taxizentrale taxi17 geschlossen.
Zahlen & Fakten aus über einem Jahrzehnt Köln
Ein Blick in die verfügbaren Plattformdaten seit 2011 zeigt einige besondere Rekorde aus dem Kölner Freenow-Alltag:
Die längste jemals erfasste Fahrt mit dem Start in Köln ging 447 Kilometer nach Brüssel und wieder zurück.
Mehr als 49 Kölner Fahrer sind immer noch seit der ersten Stunde dabei
Der höchste für eine Kölner Taxifahrt gezahlte Preis lag bei 1.186,37 Euro – für eine mehrstündige Fahrt mit Start in Köln inklusive längerer Wartezeiten.
Das höchste Trinkgeld lag bei 28 Euro.
Ein/-e User:in ist seit 2011 über 4.000 Mal mit Freenow gefahren, das entspricht etwa sieben Fahrten pro Woche.
Ein/-e Fahrer:in hat seit 2011 fast 22.000 Fahrten absolviert.
Der Tag mit den meisten Fahrten war der 11. September 2019.
Der Anteil bargeldloser Fahrten stieg in den letzten Jahren massiv an. 2011 haben rund 37 Prozent bargeldlos bezahlt, mittlerweile nutzen 8 von 10 Fahrgästen (84 Prozent) das digitale Bezahlen per App.
Mehr Strecke, weniger Wartezeit und treue Fahrgäste
Im Alltag zeigt sich vor allem eines: Die Strecken werden länger. Durchschnittlich legen Freenow-Fahrer:innen heute 6,8 Kilometer pro Fahrt zurück – fast doppelt so viele wie in den Anfängen von Freenow in Köln, als es noch 3,7 Kilometer gewesen sind.
Gleich geblieben ist dagegen das grundsätzliche Nutzungsverhalten: Rund ein Viertel der Fahrten findet am Wochenende statt, etwa drei Viertel unter der Woche. Lediglich während der Corona-Jahre, von 2020 bis 2023, verschob sich dieses Verhältnis leicht, mit einem Wochenendanteil von rund 30 Prozent.
Eine besonders positive Entwicklung zeigt sich bei den Wartezeiten: Während Fahrgäste 2011 im Schnitt noch 6,5 Minuten auf ein Taxi warteten, waren es 2025 nur noch maximal 5 Minuten. Das erfreut auch die loyalsten Kund:innen. Mehr als 1.400 Fahrgäste sind Mitfahrer der ersten Stunde und seit Tag 1 des App-Starts im Januar 2011 unverändert dabei.
Wo die Kölner:innen einsteigen und wo sie ankommen
In den vergangenen Jahren hat sich die Kölner Altstadt rund um den Dom zum beliebtesten Startpunkt für Taxifahrten entwickelt. Zuvor führte der Stadtteil Neustadt-Süd diese Rangliste über neun Jahre hinweg an. Beim Ziel bleibt es dagegen konstant: Seit elf Jahren ist die Kölner Altstadt auch der am häufigsten angefahrene Endpunkt. Unter den touristischen Zielen liegt die Lanxess-Arena an der Spitze, noch vor dem Kölner Hauptbahnhof.
Auch nachts zeigen sich klare Favoriten. Im Jahr 2025 war der Kölner Hauptbahnhof mit im Schnitt 212 Fahrten pro Nacht die meistfrequentierte Nachtadresse. Knapp dahinter folgt der Club Bootshaus mit im Schnitt 220 Fahrten pro Nacht, gefolgt vom Kulturort Odonien mit 160 Fahrten.
Auffällig konstant bleibt über die Jahre hinweg auch der Blick auf die Uhr: Am Freitag und Samstag ist die Nachfrage nach Taxifahrten gegen 23 Uhr am höchsten
Geschäftsreisen: klare Ziele und feste Routinen
Geschäftsreisende setzen bei Taxifahrten in Köln seit Jahren auf verlässliche Ziele. Zu den drei meistangefahrenen Destinationen der vergangenen 15 Jahre zählen der Kölner Hauptbahnhof, das Hyatt Regency Köln sowie der Flughafen Köln/Bonn. Außerhalb der Stadt ist der Düsseldorfer Flughafen das mit Abstand häufigste Ziel für Geschäftsreisende aus Köln.
Besonders bemerkenswert ist die Regelmäßigkeit mancher Fahrgäste: Ein einzelner Nutzer griff über einen Zeitraum von rund dreieinhalb Jahren täglich auf ein Taxi zurück. Auch der bevorzugte Reisetag ist eindeutig – über 15 Jahre hinweg verzeichnete der Mittwoch die meisten Taxifahrten von Geschäftsreisenden.
Stimmen aus Köln, das sagt ein Kölner Taxifahrer
Köln war nach Hamburg die zweite Stadt, in der Freenow in Deutschland gestartet ist. „Ich bin seit Tag 1 bei Freenow dabei und habe die Entwicklung über die Zeit miterlebt. Die digitale Vermittlung ist heute fester Bestandteil meines Arbeitsalltags und hilft mir, mehr Fahrten machen zu können“, sagt Said Kazemi, Taxifahrer aus Köln.
Die nächsten 15 Jahre in Köln
Auch in Zukunft will Freenow die Mobilität in Köln aktiv mitgestalten, die Fahrer:innen und Fahrgästen gleichermaßen zugutekommen soll. „Wir wollen das Taxi in Köln digital weiter stärken und setzen uns für einen fairen Wettbewerb ein“, sagt Alexander Mönch, Präsident Freenow by Lyft Germany & Austria.